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WAZ: Jetzt auch noch das Quecksilber. Kommentar von Frank Meßing

Essen (ots) - Kohlekraftwerke haben es wahrlich nicht leicht. Zum schlechten Image wegen hoher Kohlendioxid-Emissionen kommt im Zuge der politisch gewollten Bevorzugung und Förderung regenerativer Energien der Umstand, dass sie für die Betreiber immer weniger abwerfen. Und nun auch noch die Quecksilber-Diskussion, die die Grünen mit Genuss anzetteln, um die Große Koalition vor sich her zu treiben. Wer im Umfeld von Kohlekraftwerken wohnt, muss sich jetzt sicher keine Atemschutzmaske aufsetzen. Quecksilber nehmen Menschen über die Nahrungskette auf. Nachdenklich macht die Studie dennoch. Amerikaner sind bestimmt keine Vorreiter beim Umweltschutz. Dass ausgerechnet sie die Belastungsgrenzen anheben und dafür deutsche Technologie nutzen, sollte hierzulande aufhorchen lassen. Glaubt man der Autorin der Studie, können Kraftwerke für wenige Millionen Euro mit einer Abscheidetechnik ausgerüstet werden, wie sie schon bei der Schlammentsorgung in Bottrop zum Einsatz kommt. Das herausgefilterte Quecksilber könnte dann in Gips als Baustoff fest gebunden werden. Das wäre ein Beitrag für die Umwelt und zum besseren Image der Kohlekraftwerke.

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