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WAZ: Schlammschlacht zwischen ADAC und Kritiker Dudenhöffer

Essen (ots) - ADAC-Präsident Peter Meyer verteidigte bei der Eröffnung einer Vereinsfiliale in Duisburg die Praxis, Rettungshubschrauber für Dienstreisen genutzt zu haben. Auf die Kritik von Prof. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen an dieser Praxis entgegnete er, Dudenhöffer habe auch diese Flüge in Anspruch genommen. "Nur wegen ihm sind wir zwischen zwei Standorten per Helikopter gependelt", sagte Meyer der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Samstagausgabe).

Dudenhöffer weist diese Darstellung gegenüber der WAZ zurück. Meyer selbst habe ihn vor einigen Jahren zum Mitflug eingeladen, weil er sonst an einer ADAC-Veranstaltung nicht hätte teilnehmen können.

Auf Meyers Vorhalt, Dudenhöffer habe in der Vergangenheit für den ADAC gearbeitet und "fürstliche Honorare" kassiert, reagierte Dudenhöffer in der WAZ empört. "Die Vorwürfe sind unverschämt", sagte er. Er habe vor Jahren für den ADAC an einer Marktstudie mitgearbeitet. Dies sei aber im Auftrag der Fachhochschule Gelsenkirchen geschehen, wo er bis 2008 Professor für Marketing und Unternehmensführung war. "Dafür habe ich keinen Pfennig bekommen", so Dudenhöffer. Er behalte sich rechtliche Schritte gegen den ADAC vor.

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