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WAZ: Fatale Botschaft an die Eltern. Kommentar von Petra Koruhn

Essen (ots) - Wer regelmäßig Tabletten braucht, hat die Erfahrung sicher schon mal gemacht: Das Medikament, an das man sich gewöhnt hat, ist auf einmal nicht mehr lieferbar. Gut, meist gibt es ja Ersatz. Jetzt aber geht es um den Masern-Impfstoff. Und da kann man nicht mal eben einen vom Konkurrenten nehmen. Die Lage ist komplett anders. Die Kassen verhandeln meist nur mit einem Pharma-Anbieter. Da wird seit Jahren die Werbetrommel für den Masern-Impfstoff gerührt, um endlich eine Krankheit auszurotten, die schlimmste Nebenwirkungen haben - und sogar tödlich enden kann. Und dann spricht der Hersteller von Problemen. Das ist vor allem eine fatale Botschaft an Eltern, die sich nicht sicher waren, ob die Impfung für ihr Kind wirklich richtig ist. Diese Eltern zu gewinnen, war lange Zeit das erklärte Ziel der Ärzte. Willkür bei der Versorung stellt dieses hohe Ziel in Frage.

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