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WAZ: Internetnutzer müssen handeln. Kommentar von Sabine Brendel

Essen (ots) - Und wieder eine Datenlücke im Internet - diesmal beim weltweit beliebten sozialen Netzwerk Facebook. Diese Nachricht sollte allen Internet-Nutzern als erneute Erinnerung und Warnung dienen, sich genau zu überlegen, wie man sich im weltweiten Netz bewegt - und was man von sich preisgibt.

Die aktuelle Facebook-Lücke konnte auch entstehen, weil Mitglieder ihre E-Mail-Konten öffnen und Facebook darin nach Adressen von Bekannten suchen lassen, um ihr Netzwerk zu erweitern. Das alles ginge auch per Eintippen der Namen oder E-Mail-Adressen - zwar zeitaufwändiger, aber ohne Facebook Zutritt zum E-Mail-Konto zu gewähren. Auch im Internet sollten Nutzer nicht ihrer Bequemlichkeit nachgeben, sondern stets auf der Hut sein und gut nachdenken, was sie machen und wem sie was gewähren.

Ideal wäre es, wenn Internetfirmen wie Facebook und Google pfleglich mit Nutzern und deren Daten umgehen. Doch immer neue Meldungen über Datenlücken zeigen: Das ist leider Wunschdenken. Also sind die Nutzer gefragt. Ohne sie wäre Facebook nichts. Sie können also Druck ausüben - und notfalls Facebook verlassen.

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