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WAZ: Wahre Worte in Gütersloh. Kommentar von Martina Schürmann

    Essen (ots) - Fast hat man sich schon an den Anblick gewöhnt: das an Museen  und Theater so reiche, aber zunehmend arme   kulturhauptstädtische Ruhrgebiet als Tal der Tränen. In dem hier gespart und dort gestrichen werden muss. Wo Protestkundgebungen den   Eröffnungsfesten allmählich schon den Rang ablaufen. Wo Wuppertal als Symbol der Krise steht. Und Moers. Und Hagen und bald vielleicht auch Essen.

    Es gibt aber auch noch das: die Eröffnung eines Theaterneubaus in Gütersloh. 21,75 Millionen Euro hat er gekostet,  Miele und Bertelsmann haben das Projekt fast zur Hälfte gestemmt, ohne Sponsoren geht nichts mehr. Und das Land? Ermutigt seine kunstliebenden Kommunen. Gütersloh investiere in die Zukunft, lobte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU). "Denn es sind unsere öffentlichen Angebote, die das Leben in unseren Städten lebenswert machen." Im Ruhrgebiet hört man diese Sätze des Landesvaters mit Interesse.

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