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WAZ: Gemeinsam groß geschrieben - Kommentar von Thomas Wels

    Essen (ots) - Es ist vielleicht nicht auf den ersten Blick ersichtlich, weshalb es für das Ruhrgebiet wünschenswert ist, wenn die Energiesparstadt ein Erfolg würde: Nicht in erster Linie, weil das Ruhrgebiet dann mittendrin in einer gewachsenen Industrielandschaft einen Ort grüner Hochtechnologie zum Vorzeigen hätte. Zwar wäre auch das toll, allen voran für die Bewohner und beteiligten Unternehmen. Die große Chance aber, die in der Idee steckt, ist der Weg, der zum Ziel führt. Zen und die Kunst, eine Gemeinschaft zu schmieden: Ein freiwilliger Zusammenschluss von Unternehmen engagiert sich, nicht aus purer Selbstlosigkeit, sondern um die eigene Innovationskraft vorzuführen; Bürger und Bürgermeister ziehen mit: indem sie mitarbeiten an Bebauungsplänen, an Verkehrskonzepten und schlussendlich an der großen Vision, eine ökologisch saubere Stadt zu haben; die betroffenen Ministerien schlagen eine Schneise durch den Förderdschungel. Und keiner der Beteiligten schielt bloß auf öffentliche Mittel (wie im Revier allzu oft geschehen), sondern ist allein der Sache wegen dabei. Das wär doch mal was!

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