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WAZ: Die Debatte ist eröffnet - Kommentar von Thomas Wels

Essen (ots) - Ohne ehrenamtliches Engagement ginge in unserer Gesellschaft nichts mehr. Ob das der Kinderspielplatz ist, den der Bürgerverein finanziert, oder die Organisation vom St. Martinsumzug. Die Helfer helfen gerne, weil sie sich einig sind in ihren Zielen. Wenn aber für den einen oder anderen die Sinnhaftigkeit der Werkelei in Frage steht, kann das gemeinsame Fundament brechen. Das ist nicht nur im Bürgerverein so, sondern auch da, wo sich Vorstandschefs gewichtiger Unternehmen zusammentun, um das Ruhrgebiet nach vorne zu bringen. Ein Klavierfestival, das vor allem Eliten und Geschäftskunden der Beitragszahler genussvolle Abende beschert, mag Image bildend sein für das Revier. Ob das Maß der Förderung angesichts mieser Infrastruktur, der weit unterdurchschnittlichen Zahl an Abiturienten oder der elenden Lage an ehemaligen Zechenstandorten richtig ist, darüber lässt sich streiten. Nur: Man muss dann auch streiten - um des Fundaments willen. Jetzt ist die Debatte auf. "Wir müssen das, was wir denken, sagen. Wir müssen das, was wir sagen, tun. Wir müssen das, was wir tun, dann auch sein." (Alfred Herrhausen, Mitbegründer des Initiativkreises). Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-6528 zentralredaktion@waz.de Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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