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WAZ: Der dritte Weg heißt zwang - Kommentar von Wolfgang Mulke

Essen (ots) - Selbst sanftmütigen Zeitgenossen steigt angesichts des Verhaltens der Banken der Zorn auf. Noch vor einem Jahr gelobten die Geldhäuser Besserung, nachdem sie ihren Kunden jahrelang riskante Anlagen untergejubelt hatten. Kaum geht es der Branche mit Hilfe von reichlich Staatsknete wieder besser, sind die guten Vorsätze vergessen. Die Kunden können sich auf den Rat der Finanzprofis nicht verlassen. Das heißt für den Kleinanleger vor allem mehr Arbeit oder höhere Kosten. Entweder muss ein unabhängiger Finanzberater helfen, der dafür Gebühren verlangt, oder der Sparer muss sich selbst über die vielen Produkte informieren. Es gibt neben diesen beiden Lösungen noch einen dritten, besseren Weg, der mit mehr Zwang beschrieben werden könnte. Die Bundesregierung muss den Schutz der Anleger endlich ernst nehmen und die Banken zu einer qualitativ angemessenen Kundenberatung zwingen. An diesem Punkt kann die neue Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner zeigen, wie wichtig die Regierung Verbraucherbelange nimmt. Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-6528 zentralredaktion@waz.de Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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