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WAZ: Klingt nach neuer Liebe. Kommentar von Julia Emmrich

    Essen (ots) - Der ehemalige CDU-Vordenker Meinhard Miegel meldet sich mit einem neuen Thema zurück auf der politischen Bühne: Nach seinen Analysen zum hemmungslosen Individualismus und zur Zukunft der Sozialsysteme hat sich der mittlerweile 70-jährige Sozialwissenschaftler das "Wachstums-Mantra" (Miegel) vorgeknöpft. Einst geschmäht als "Oswald Spengler" der Berliner Republik, oder - je nach Standpunkt - bewundert als konservativer Revolutionär der 90er-Jahre, schwimmt Miegel mit seinem neuen Thema im Strom der Wachstumskritiker von Links über Grün bis hinein in Teile der Union. Dass sein wichtigster Weggefährte, CDU-Querdenker Kurt Biedenkopf, bei der Tagung von Miegels "Denkwerk Zukunft" ein Grußwort des Bundespräsidenten überbrachte, spricht Bände über die offiziellen und die eher inoffiziellen Denklinien in der Union. Auch der Ort passte dazu: Miegels durch und durch bürgerliche Initiative tagte diesmal ausgerechnet im Ostteil der Stadt, im Umweltforum der Auferstehungskirche. Wonach das klingt? Nach einer neuen, schwarz-grünen Liebe.

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