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WAZ: Freude und Schadenfreude - Kommentar von Jürgen Overkott

    Essen (ots) - Für Normalbürger ist der Kasseler Richterspruch nicht nachzuvollen: Die rüden Sprüche von Bohlen sollen Kunst sein, wie bitte?

      Dennoch ist die Linie des Bundessozialgerichts nachvollziehbar.
Natürlich geht es bei einer Show wie "Deutschland sucht den
Superstar" um Unterhaltung und dann erst um Talentsuche - in dieser
Reihenfolge. Verrückt: Schadenfreude, nicht Freude bringt Quote.

      Freude indes löst das Urteil bei Künstlern aus. Nur wenige von
ihnen baden in Geld. Das Gros braucht die Unterstützung der
Künstlersozialkasse bitter nötig - gerade in der Krise.

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