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WAZ: Opel braucht Partner

    Essen (ots) - Der angeschlagene Autobauer Opel muss Partnerschaften eingehen oder gar mit einem Konkurrenten fusionieren, um die enormen Investitionen für neue Technologien finanzieren zu können. Das erklärte der Opel-Betriebsratschef Klaus Franz in einem Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung in Essen (WAZ, Dienstagausgabe). Opel verkaufe in Europa 1,6 Millionen Fahrzeuge, doch die Zukunftsinvestitionen erforderten einen Absatz von 2,5 bis drei Millionen Autos. Über mögliche Partner wollte Franz nicht spekulieren. Von der Bundesregierung forderte er eine Abwrackprämie, "damit die Autokonjunktur wieder anspringt". Wenn jemand sein Fahrzeug der Euro-1-Norm verschrotte, dafür beim Kauf eines umweltfreundlichen Neufahrzeugs 3000 Euro und zusätzlich einen Kredit über 72 Monate zu zwei Prozent Zinsen bekomme, brächte das den Absatz von 200 000 bis 250 000 zusätzlichen Autos, erklärte Franz.

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