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WAZ: Verbissener Feldzug. Kommentar von Wilhelm Klümper

    Essen (ots) - Wer stoppt Sabine Bätzing? Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung (SPD) befindet sich auf einem verbissenen Feldzug gegen Rauschmittel. Sie will minderjährige Testkäufer ausschwirren lassen, um Kioskbesitzer beim Verkauf von Marlboro und Kleinem Feigling zu überführen.

      Sie wettert gegen Köpi- und Diebels-Werbung im Kino und TV. Sie
streitet gegen das Paffen in der Öffentlichkeit. Kürzlich verstieg
sie sich sogar zu der Forderung, das Rauchen im Auto zu untersagen.

      Bald könnten wir alle mehr für den kleinen Rausch bezahlen, weil
Bätzing den Einfluss des Preises auf den Konsum von Bier und Wein
untersuchen lässt. Ist doch klar, dass so manche Lokalrunde ausfällt,
wenn das Glas Bier fünf Euro kostet. Durch Bätzingsche Verteuerungs-
und Verbotsorgien ist dem Problem von Alkohol- und Nikotin-Missbrauch
allerdings nicht beizukommen. Da hilft nur Aufklärung. Daher ist
Bätzing gut beraten, sich auf ihre gute Forderung nach einem
Schulfach "Gesundes Leben", wo über ausgewogene Ernährung und
Drogengefahren informiert wird, zu konzentrieren.

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