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WAZ: WestLB geht in Vorleistung - Kommentar von Thomas Wels

Essen (ots) - Es geht ein Ruck durch die Landesbanken oder ist es nur ein ruckeln? Immerhin haben sich die Sparkassenverbände nach monatelanger Arbeit auf ein Modell zur Zusammenarbeit geeinigt. Der Ansatz, die unterschiedlichen Stärken der jeweiligen Landesbanken zusammenzuwerfen, öffnet zumindest die Debatte und bringt sie mithin ein gutes Stück voran. Die bisherigen Zusammenschluss-Fantasien krankten immer an der Frage, warum zwei Blinde zusammen besser sehen sollen als einer alleine. Dennoch ist Skepsis angesagt. Die Sparkassen haben die Rechnung bislang ohne die Bundesländer als Miteigentümer der Institute gemacht. Und das Veto aus dem niedersächsischen Finanzministerium lässt erahnen, welches Gefeilsche und Geschacher nun bevorsteht. Man darf gespannt sein, wie sich nun die Landesregierung in NRW verhält. Denn eines scheint bislang klar: Die WestLB geht weit in Vorleistung, wenn sie ihr Investmentgeschäft und das Firmen-Kundengeschäft einbringt. Nach derzeitiger Lage der Dinge hat sie allerdings auch keine Alternative. Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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