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WAZ: NRW verlangt neue Ost-West-Förderpolitik

    Essen (ots) - Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) hat eine grundlegende Neuausrichtung der Förderpolitik für Ost- und Westdeutschland gefordert. "Ich will nicht Ost gegen West ausspielen oder eine Neidkampagne starten, aber wir müssen jetzt umsteuern", sagte Wittke der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Mittwochausgabe). Wittke fügte hinzu: "Es gibt Erfordernisse auch im Westen der Republik." Der NRW-Minister kritisierte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und forderte einen Strategiewechsel 19 Jahre nach dem Fall der Mauer. "Ich hoffe, dass sich die Erkenntnis durchsetzt, nicht nach Himmelsrichtungen zu fördern", sagte Wittke. Gerade als "Transitland" habe NRW enormen Nachholbedarf. Am Dienstag hatte Tiefensee eine vorläufige Bilanz zu den "Verkehrsprojekten Deutsche Einheit" vorgelegt.

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