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WAZ: Führungsteam der NRW-SPD - Frische Kräfte. Kommentar von Christoph Meinerz

    Essen (ots) - Da sage noch einer, SPD-Landeschefin Hannelore Kraft sorge nicht vor. Schon kurz nach Amtsantritt vor eineinhalb Jahren vermittelte sie ihre heimlichen Favoriten für künftige Spitzenjobs zur Weiterqualifizierung auf die parteieigene Führungsakademie. Sie weiß genau: Der Erfolg der Partei hängt von der Qualität ihrer Führungskräfte ab. Vor Ort in den Städten wie in Land und Bund. Womit das Dilemma der Bundes-SPD erneut beschrieben wäre. Schon bevor die SPD in NRW mit Peer Steinbrück vor drei Jahren die Wahl verlor, hatte sich der Spitzenkandidat darüber beklagt, dass ergraute "Platzhirsche" die attraktiven Posten der NRW-SPD besetzt hätten - zum Nachteil der Talente. Viele aus der alten Garde sind inzwischen abgetreten. Folglich muss die Landesvorsitzende die Partei personell neu aufstellen. Das ist zugleich ihre Chance. Wenn sie 2010 das Land zurückerobern will, muss sie frische Kräfte präsentieren. Die Zeiten, in denen es hieß, die SPD müsse nur einen roten Besenstiel als Kandidaten aufstellen, um eine Wahl zu gewinnen, sind längst vorbei.

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