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WAZ: Schnell gegensteuern. Kommentar von Christopher Shepherd

Essen (ots) - General Motors, Ford und Chrysler machen Milliardenverluste. BMW gibt eine Gewinnwarnung aus, auch Daimler korrigiert die Geschäftsprognosen nach unten. Und selbst der erfolgsverwöhnte Toyota-Konzern vermeldet Einbrüche auf dem US-Markt. Die Automobilindustrie befindet sich, gelinde gesprochen, in einer schwierigen Situation. Sicher: Die Finanzkrise und der fast ungebremste Anstieg der Ölpreise waren so nicht vorherzusehen. Und doch ist dadurch etwas eingetreten, was schon seit längerem durch die Klimadiskussion absehbar war: Der Ruf der Verbraucher nach sparsameren Autos wird immer lauter, sie meiden zunehmend Fahrzeuge mit einem hohen Benzinverbrauch. Viele Autohersteller haben da allerdings bewusst weggesehen. Sie werden erst wieder die Verlustzone verlassen, wenn sie ihre Modellpalette umgestellt haben und ihre massiven Sparprogramme mit Stellenabbau greifen. Das ist bedauerlicherweise der Preis, den so mancher Autokonzern dafür bezahlen muss, dass er die Zeichen der (spritsparenderen) Zeit schlicht ignoriert hat. Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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