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WAZ: Wenig Spielraum - Kommentar von Christoph Meinerz

Essen (ots) - Für Vermieter gilt die alte Regel "Immobilien sind die beste Altersvorsorge" schon lange nicht mehr. Instandhaltungskosten, staatliche Auflagen und Ansprüche von Mietern sind gestiegen, die durchschnittliche Rendite bei Wohnimmobilien liegt heute bei rund zwei Prozent. Das ist mehr als gering. Insofern hat Landesbauminister Oliver Wittke (CDU) mit seinem Hinweis schon recht, dass nur die Aussicht auf hinreichenden Gewinn auch Anreize für private Investitionen - in Neubau wie Modernisierung - schafft. Günstige Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau muss allerdings in erster Linie der Staat schaffen, da kann sich der Bauminister nicht aus der Verantwortung stehlen. Der Bedarf an altengerechten Wohnungen steigt, der an preiswerten Unterkünften in den Ballungsräumen auch. Das verlangt eine neue Investitionsbereitschaft von Vermietern. Unrealistisch, dass sie durch höhere Mieten erzielt werden kann. Die meisten Realeinkommen sinken - und nicht zuletzt durch stark steigende Nebenkosten frisst die Miete schon jetzt immer mehr vom Gehalt. Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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