Westdeutsche Allgemeine Zeitung

WAZ: Regenerative Energie aus der Müllverbrennungsanlage

Essen (ots) - 55 Prozent des Stroms und der Wärme, die in Nordrhein-Westfalen in Müllverbrennungsanlagen gewonnen werden, fließen als regenerative Energie in die offizielle Energiebilanz des Landes ein. Dies berichtet die in Essen erscheinende Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) in ihrer Donnerstag-Ausgabe. Das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR), das im Auftrag des NRW-Energieministeriums jedes Jahr eine "Studie zur Lage der Energiewirtschaft in NRW" herausgibt, bestätigte diese Berechnung gegenüber der WAZ. Dort verweist man auf eine entsprechende Vorgabe des Umweltbundesamtes. Das NRW-Wirtschaftsministerium in Düsseldorf zeigte sich auf Anfrage der WAZ irritiert, dass Strom, der bei der Hausmüll-Verbrennung entsteht, in der eigenen Statistik als ökologisch wertvoll gilt. Ein Sprecher kündigte an, dass das Ministerium das Umweltbundesamt bitten werde, diese Rechenweise zu überprüfen. Der Strom aus der Müllverbrennung machte im Jahr 2006 in NRW 16 Prozent an der Gesamtstromerzeugung aus erneuerbaren Energien aus. Bei der Wärmeproduktion liegt der Müll-Anteil sogar knapp über 40 Prozent. Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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