Westdeutsche Allgemeine Zeitung

WAZ: Stadtwerke Duisburg und Essen wollen bei Thüga-Verkauf von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen

    Essen (ots) - In das Rennen um die milliardenschwere Eon-Tochter Thüga wollen große Stadtwerke aus NRW mitmischen. Nach Informationen der in Essen erscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ), Donnerstagausgabe, besitzen die Stadtwerke Duisburg und Essen sowie die vier weiteren kommunalen Versorger in Neuss, Remscheid, Ennigerloh und Greven ein Vorkaufsrecht. "Wir haben Interesse, das Feld nicht Dritten zu überlassen", sagte der Duisburger Stadtwerke-Chef Hermann Janinng der WAZ. In Erwägung gezogen wird auch eine bundesweite Lösung aller im Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertretenen knapp 1000 Stadtwerke. Der VKU entwickelt derzeit Strategien zur Gründung einer gemeinsamen kommunalen Dachmarke. Dabei könnte der Thüga nach Meinung einiger Stadtwerke-Chefs eine entscheidende Rolle zukommen. Unter einem Markendach, glauben sie, könnte man zudem gemeinsame Leistungen bündeln. Das wiederum gelänge am besten mit einer Übernahme der bundesweit verzweigten Thüga. Eon-Chef Wulf Bernotat hatte im Februar den Verkauf der Thüga in Erwägung gezogen, die Beteiligungen an rund 120 Stadtwerken hält.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-2727
zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren: