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WAZ: Niedrige Kaufkraft im Ruhrgebiet: Mehr Jobs - Kommentar von Ulrich Horn

Essen (ots) - Im Ruhrgebiet gibt es weniger Kaufkraft als im übrigen NRW. Eine Überraschung ist das nicht. Schließlich ist die Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet höher als in anderen Landesteilen, die Zahl der Sozialhilfeempfänger ebenfalls. Und auch die Zahl der Ruheständler mit kleinen Renten. Das erklärt auch die beträchtlichen Kaufkraft-Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen des Ruhrgebiets. Dort, wo viele Menschen von Transfereinkommen leben, ist die Kaufkraft niedriger als im Ennepe-Ruhr-Kreis, wo viele Wohlhabende wohnen. Längst nicht alle dort arbeiten in Düsseldorf. Auch im Ruhrgebiet gibt es gut bezahlte Arbeitsplätze. Die Statistik des Regionalverbandes bildet das Jahr 2005 ab. Seither hat die Konjunktur angezogen. Auch im Ruhrgebiet ist die Arbeitslosigkeit gesunken und die Kaufkraft gestiegen. Ein Grund zum Aufatmen ist das nicht. Noch immer liegt die Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet deutlich über dem Landesdurchschnitt. Nach wie vor mangelt es an Arbeitsplätzen. Sie zu schaffen: Darauf müssen sich alle Kräfte der Region konzentrieren. Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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