Alle Storys
Folgen
Keine Story von Westdeutsche Allgemeine Zeitung mehr verpassen.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

WAZ: Einfacher? Besser wäre es! - Kommentar von Thomas Wels

Essen (ots)

Diese arg unappetitliche Steueraffäre könnte doch
tatsächlich ihr Gutes haben: Stünde am Ende eine Reform dieses 
unüberschaubaren Kuddelmuddels namens Steuersystems, dann hätte ganz 
Deutschland gewonnen.
 Natürlich ist es Unsinn, die Liechtensteiner Stiftungsgründer 
mittels eines Notwehrargumentes entschuldigen zu wollen. Richtig ist 
dennoch, dass es kein zweites derart undurchschaubares, 
verbürokratisiertes und mithin undemokratisches Steuersystem gibt wie
das unsrige.
 70 Prozent der weltweiten Steuerfachliteratur sind auf Deutsch 
erschienen - das sagt alles.
 Viele Politiker haben sich schon daran versucht, erreicht haben sie 
nicht viel, manches haben sie sogar verschlimmert, siehe die 
willkürliche Kürzung der Pendlerpauschale. Eine echte Steuerreform - 
das wäre ein schönes End-Projekt für die Große Koalition. Leider 
(oder Gott sei Dank) wird das ein Traum bleiben: Union und SPD sind 
bereits an der Gesundheitsreform gescheitert. Das Gesundheitssystem 
ist jetzt komplizierter als es war.

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-2727
zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Weitere Storys: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
  • 24.02.2008 – 18:47

    WAZ: Junge Union unterstützt schwarz-grüne Koalition in Hamburg

    Essen (ots) - Der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Philipp Mißfelder, unterstützt eine schwarz-grüne Koalition in Hamburg. "Unser absoluter Wunschpartner ist die FDP, um die wir uns auch noch mehr bemühen müssen. Aber wenn es in Hamburg nicht reicht, würde ich eine schwarz-grüne Koalition unterstützen", sagte Mißfelder der Westdeutschen Allgemeinen ...

  • 22.02.2008 – 20:06

    WAZ: Zumindest kurzsichtig - Kommentar von Britta Bingmann

    Essen (ots) - Allein der Gedanke daran schnürt einem die Kehle zusammen: Dass da zwei Mädchen das Leiden und Sterben ihres Vaters mitansehen mussten - hilflos, alleingelassen. Man vermag sich nicht vorzustellen, was das anrichtet in den Seelen dieser Kinder. Die Nachricht macht fassungslos und wütend: Wie kann so etwas passieren? Mitten in der Stadt! Es gibt doch Nachbarn, Verwandte, Lehrer. Und das ...