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WAZ: Armaturenhersteller Grohe plant Übernahmen und legt weniger Wert auf "Made in Germany"

    Essen (ots) - Der Armaturenhersteller Grohe will im kommenden Jahr nach längerer Durststrecke auch wieder durch Übernahmen wachsen. "Wir denken 2008 wieder über Zukäufe nach", sagte Grohe-Vorstandschef David J. Haines der in Essen erscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ), Montagausgabe. Ziel sei es, in den kommenden Jahren zwischen fünf und acht Prozent zu wachsen. Der Weltmarktführer im Bereich Sanitärarmaturen hat eine dreijährige Restrukturierungsphase hinter sich und dabei Produktion ins Ausland verlagert. Dem Qualitätssiegel "Made in Germany" schenkt Grohe in Zukunft nicht mehr so viel Bedeutung. "'Made in Germany' ist uns gar nicht so wichtig", sagte Haines. Wichtiger für das Unternehmen sei die Bezeichnung "Made by Grohe". Der Grohe-Chef begründet dies mit identischen Qualitätsansprüchen in den verschiedenen Grohe-Märkten. "Da spielt es keine Rolle, ob die Armatur aus Thailand oder aus Hemer oder Lahr stammt", sagte Haines. Das Unternehmen ist vor wenigen Tagen mit seiner Zentrale von Hemer im Sauerland nach Düsseldorf gezogen. Produziert wird in Deutschland an den Standorten Hemer, Porta Westfalica und Laer.

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