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Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu Gauland

Frankfurt/Oder (ots) - "Das Menschlichste, was wir haben, ist die Sprache", hat Theodor Fontane gesagt - aber der kannte die AfD noch nicht. Deren Chefin Frauke Petry will notfalls auf Flüchtlinge schießen wie einst innerdeutsche Grenztruppen. Ihr Stellvertreter Alexander Gauland legt nach und warnt davor, sich von Kinderaugen "erpressen" zu lassen. Mitgefühl oder, wie es Willy Brandt einst nannte, "Compassion" ist Schwäche. Denn, so Gauland, einen Wasserrohrbruch dichtet man ja auch ab. Menschen auf der Flucht vor Tod und Gewalt sind für die kernigen Vertreter der AfD nichts anderes als ein Wasserschaden in ihrem Heim. Vielleicht hätte Gaulands alte Partei, die CDU, sich seiner nach dem Machtverlust in Hessen mit mehr Mitgefühl annehmen sollen, um sein frustriertes Abdriften zu verhindern.

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