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Märkische Oderzeitung: schreibt zu Germanwings/Depressionen:

Frankfurt/Oder (ots) - Es ist menschlich und sinnvoll, alles zu tun, damit ein Unglück wie das der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen nie wieder geschieht. Allerdings: Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Denn man kann Menschen nicht in den Kopf schauen. Nicht jeder ehemals Depressive ist ein potenzieller Selbstmörder. Vorschriften, bei Untersuchungen künftig regelmäßig solche Krankheitsbilder abzufragen, sind gut gemeint. Allerdings dürften sie eher zum Gegenteil führen: Betroffene würden Strategien entwickeln, um nicht entdeckt zu werden. Wer Ehrlichkeit erwartet, muss den Patienten im Gegenzug Hilfe anbieten, sei es durch Therapien oder durch Einsätze jenseits von Passagierflugzeugen. Denn man kann Menschen zwar nicht in den Kopf schauen. Aber man kann sie an die Hand nehmen.

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