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Märkische Oderzeitung: Zu dem Verdacht, dass ein mittlerweile wieder zur Polizei versetzter thüringischer Verfassungsschutzmitarbeiter mehrfach das NSU-Umfeld gewarnt haben soll

Frankfurt/Oder (ots) - Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, dass das NSU-Umfeld aus dem Verfassungsschutz heraus nicht nur gewarnt worden ist, sondern dass die Vorwürfe auch intern bekannt waren, ohne dass jemand eingeschritten ist, dann stellt sich offen die Frage, inwieweit die Institution Verfassungsschutz noch ihre Berechtigung hat. Erst recht, wenn man sich den Sumpf und die in den vergangenen Wochen offen zutage getretene Inkompetenz allein des thüringischen Verfassungsschutzes vergegenwärtigt.

Statt die Demokratie und die Menschen, die in ihr leben, "wehrhaft" zu schützen, wie immer wieder gerne angemahnt wird, wird hier dem Ansehen unserer Gesellschaft in unglaublicher Weise Schaden zugefügt.

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