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Märkische Oderzeitung: schreibt zum russischen Präsident Wladimir Putin, der sich für milde Strafen im Prozess gegen die Frauen-Punkband "Pussy Riot" ausgesprochen hat:

Frankfurt/Oder (ots) - Jetzt hat der allmächtige Putin Milde angedeutet. Man solle die Drei nicht zu hart anfassen, sagte er jetzt am Rande seines Olympia-Besuchs in London - natürlich unter Achtung jedweder Unabhängigkeit des Moskauer Gerichts. Und selbst die staatsfromme orthodoxe Kirche, die im Wirken der Sünderinnen schon den Leibhaftigen unter sich sah, schwenkt auf den Pfad der Nächstenliebe ein.

Wie ist das nun zu bewerten? Als Versuch, das internationale Image nicht noch weiter zu ramponieren? Innenpolitisch ein wenig Dampf aus dem Kessel zu lassen? Oder nur ein weiterer Zynismus, der dann seine Vollendung fände, wenn die Urteile trotz allem so ausfielen wie bislang befürchtet? Und Putin dann nur bedauernd mit den Schultern zu zucken brauchte. Man könne die Richter ja nicht beeinflussen. Alles ist möglich in diesem Theater.

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