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Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum Brüssel-Besuch Janukowitschs - Erst Brüssel, dann Moskau

Frankfurt/Oder (ots) - Der neue ukrainische Präsident Janukowitsch muss eine komplizierte Aufgabe lösen, wenn er sein Land voranbringen will. Da war es taktisch klug, einen eigenen blockfreien Weg zu betonen. Das kann dazu beitragen, die im Innern bestehenden tiefen Gräben zwischen einer westlich und einer östlich orientierten Bevölkerung zuzuschütten. Zugleich schafft es die Möglichkeit, gleichermaßen mit Brüssel und Moskau im Gespräch und im Geschäft zu bleiben. Dass Janukowitsch zuerst Brüssel einen Besuch abstattete, beweist durchaus Selbstbewusstsein und widerlegt das Klischee von der Kreml-Marionette. Kiew strebt ein Assoziierungsabkommen mit der EU an, um Handels- und Reiseerleichterungen zu erreichen. Im Gegenzug wird ein reibungsloser Transit russischen Gases erwartet. Das liegt auch im Interesse Moskaus. Pressekontakt: Märkische Oderzeitung CvD Telefon: 0335/5530 563 cvd@moz.de Original-Content von: Märkische Oderzeitung, übermittelt durch news aktuell

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