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Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zumAusstieg von BMW aus der Formel 1

    Frankfurt/Oder (ots) - Eigentlich schienen die Formel 1 und ihre Teams wieder auf einem guten Weg. Nachdem sie sich über die Jahre entfremdet hatten und sogar der Bruch drohte, kamen sie sich jüngst wieder näher. Umso überraschender kam jetzt der angekündigte Rückzug von BMW aus der Königsklasse des Motorsports. Er ist aber auch ein Zeichen, dass es in der Formel 1 längst nicht so rund läuft, wie die Verantwortlichen es darstellen. BMW hat gute Gründe für den Ausstieg. Als börsenorientiertes Unternehmen muss es auf Rentabilität achten. Die Summen, die die Hersteller in ein wettbewerbsfähiges Auto stecken müssen, sind enorm - trotz aller Sparmaßnahmen. Der Werbewert - nicht zu verachten - ist zuletzt gesunken wegen des sinkenden Images der Formel 1, die erst mühsam wieder Ansehen gewinnen muss. Vor allem aber  nervte es die Bosse, dass  die Erfolge ausblieben. Gerade eine Nobelmarke wie BMW kann es sich nicht leisten, wenn sie von Konkurrenten wie Renault, Mercedes und Toyota abgehängt wird. Da wird ein Rückzug logisch, auch wenn ihn die deutschen Motorsportfreunde bedauern werden.

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