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Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu Arbeitslosenzahlen/1.Mai

    Frankfurt/Oder (ots) - Das klingt gut: Einen Schutzschirm für Arbeitnehmer solle es geben. Und nicht nur für große Firmen. Was da als eine der vielen Forderungen am Tag der Arbeit bejubelt wurde, spricht vielen Bürgern aus dem Herzen. Aber praktikabel ist ein solcher Schutzschirm nicht. Er würde staatlich verordnete Beschäftigung bedeuten. Und das scheint selbst in Zeiten, wo die Verstaatlichung von Unternehmen nicht mehr tabu ist, denn doch unmöglich. Auf Deutschland kommt sowieso schon eine Neuverschuldung bisher unerreichten Ausmaßes zu. So dass nicht nur Forderungen nach einem weiteren, 100 Milliarden Euro schweren Konjunkturpaket jenseits jeder vertretbaren Finanzierung sind. Man muss sich auch jetzt schon für die Zeit nach der Krise einen neuen Schutzschirm auf die Agenda und am besten in Gesetze gegen neue Schulden schreiben: Einen Schutzschirm für die kommenden Generationen.

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