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Märkische Oderzeitung

Märkische Oderzeitung: Vorabmeldung der "Märkischen Oderzeitung" zu Kanalausbau bei Schwedt

Frankfurt/Oder (ots)

Die "Märkische Oderzeitung" aus Frankfurt
(Oder) sendet Ihnen vorab eine Meldung aus ihrer Freitagausgabe zu 
einer Einigung mit Polen über den Ausbau der 
Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße. Bei Verwendung bitten wir 
um eine Quellenangabe.
Polen stimmt Ausbau von Wasserstraße zu
Engpässe für Schifffahrt auf der Oder sollen auch beseitigt werden
Posen (MOZ) Die polnische Regierung hat jahrelange Bedenken gegen 
einen Ausbau der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße nördlich 
von Schwedt (Uckermark) aufgegeben. Auf einem Treffen der 
Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und Maciej Nowicki in der Nähe 
von Posen wurde auch vereinbart, Engpässe für die Oder-Schifffahrt zu
beseitigen.
Um den Ausbau eines 9,3 Kilometer langen Teilstücks der 
künstlichen Wasserstraße, die den Hafen Schwedt mit der Westoder 
verbindet und zugleich Teil des Wasserweges zwischen Berlin und 
Stettin ist, hatten beide Länder seit Jahren gestritten. Die 
Vertiefung des Kanals für die Nutzung durch Küstenmotorschiffe war 
bereits in den 90-er Jahren im Bundesverkehrswegeplan vorgesehen. Die
Modernisierung des über 100 Jahre alten Kanals ist auch ein wichtiges
Anliegen der Schwedter Industrie.
Im Herbst 2005 mussten die Planungen für das mit 40 Millionen Euro
veranschlagte Projekt wegen der polnischen Widerstände vorerst 
gestoppt werden. Auch Umweltverbände hatten sich skeptisch geäußert. 
Polen hatte den Ausbau der parallel zum Kanal verlaufenden Ostoder 
favorisiert, weil polnische Schiffer dort nicht die Grenze kreuzen 
müssen. Dieses Argument entfiel mit dem Ende der Grenzkontrollen.
Der endgültige Vertrag über die Wasserstraße müsse jetzt von den 
Verkehrsministerien beider Länder ausgehandelt werden, sagte ein 
Sprecher des Bundesumweltministeriums der "Märkischen Oderzeitung". 
Der Brandenburger Bevollmächtigte für Europaangelegenheiten, Gerd 
Harms, sprach von einem positiven Ergebnis "das sowohl Polen als auch
Deutschland nützt".
Auf der Sitzung des Deutsch-Polnischen Umweltrats wurden auch 
polnische Bedenken gegen ein neues Kraftwerk zur Sprache gebracht, 
das von der Schwedter Papierfabrik Leipa gebaut werden soll. 
Umweltminister Gabriel erklärte dazu, Polen sei rechtzeitig von den 
Planungen informiert worden. +++

Pressekontakt:

Märkische Oderzeitung
CvD

Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de

Original-Content von: Märkische Oderzeitung, übermittelt durch news aktuell

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