EKD Evangelische Kirche in Deutschland

Haushaltsplan für 2016 vorgestellt/ "Gute Inhalte mit Wirtschaftlichkeit verbinden"

Hannover (ots) - Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich mit dem Entwurf des Haushaltes für 2016 befasst. Klaus Winterhoff, Mitglied des Rates der EKD, hatte ihn in einer ausführlichen Rede der Synode vorgestellt. Dabei betonte Winterhoff die Grundsätze von Transparenz und Verantwortung kirchlicher Finanzpolitik: "Wir wollen Kirche bauen, wir wollen helfen, sie zu gestalten. Darum müssen wir mit den finanziellen Mitteln, die uns anvertraut sind, verantwortlich umgehen." Er dankte den Kirchensteuerzahlern für ihr Vertrauen.

Der Vorsitzende des Ständigen Haushaltsausschusses der Synode, Friedrich Vogelbusch, sagte zur Arbeit seines Ausschusses: "Wir tragen eine große Verantwortung, der wir gerne gerecht werden." Damit werde deutlich, dass es in der evangelischen Kirche eine Mitwirkung und Mitentscheidung der Gremien und damit der Mitglieder bei der Verfügung über finanzielle Mittel gäbe.

Der Prüfbericht des Oberrechnungsamtes zur Fusion der Diakonie mit dem kirchlichen Entwicklungsdienst zum Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung zeige, dass Kirche auch das könne: "Gute Inhalte mit Wirtschaftlichkeit zu verbinden und hochkomplexe Prozesse zu steuern."

"Der Haushalt der EKD weist ordentliche Aufwendungen von 198,5 Millionen Euro aus. Die wichtigste Finanzquelle sind die gliedkirchlichen Umlagen. Sie betragen insgesamt 142,8 Millionen Euro. Daraus können allein für die weltweite Ökumene, die Diakonie und die Arbeit des Evangelischen Entwicklungsdienstes "Brot für die Welt" 61,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Hilfe für die bedürftigen Menschen in der Welt ist damit der größte Einzelposten im Haushalt der EKD. Dies ist einer der Beiträge der EKD für die Bekämpfung von Fluchtursachen", betonte der Vorsitzende des Haushaltsausschusses der Synode, Friedrich Vogelbusch.

Bremen, 9. November 2015

Pressestelle der EKD

Kerstin Kipp

Über die Synode der EKD: Die Synode der EKD ist neben Rat und Kirchenkonferenz eines der drei Leitungsorgane der EKD. Sie tagt vom 8. bis 11. November in Bremen. Nach der Grundordnung der EKD besteht die 12. Synode aus 120 Mitgliedern. Zu den Aufgaben der Synode zählen die Erarbeitung von Kundgebungen und Beschlüssen zu Fragen der Zeit sowie die Begleitung der Arbeit des Rates der EKD durch Richtlinien. Die Synode berät und beschließt aber auch den Haushalt und die Kirchengesetze. Geleitet wird die Synode vom Präsidium unter dem Vorsitz von Präses Irmgard Schwaetzer. Sie ist zugleich Mitglied des 15-köpfigen Rates der EKD, der in Bremen neu gewählt wird. Vorsitzender des Rates der EKD ist Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Die EKD ist die Gemeinschaft von 20 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen. 23 Millionen evangelische Christinnen und Christen in Deutschland gehören zu einer der 15.000 Kirchengemeinden.

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