Lufthansa Technik AG

Lufthansa Technik legt 2007 bei Umsatz und Ergebnis zu

Hamburg (ots) - Hamburger Weltmarktführer auf Erfolgskurs / Dr. Peter Jansen: Stückkostensenkung und mehr Effizienz weiterhin im Fokus

Im weiter wachsenden Maintenance, Repair und Overhaul (MRO)-Markt für kommerzielle Flugzeuge hat der Lufthansa Technik Konzern im Jahr 2007 mit einem um 6,7 Prozent gestiegenen Außenumsatz ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 287 Millionen Euro erzielt. Dies ist eine Steigerung um 18,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als Gesamtumsatz des Lufthansa Technik Konzerns mit 19 konsolidierten Gesellschaften weist der aktuelle Jahresbericht 3,6 Milliarden Euro aus.

"Wie in den Vorjahren war für die Steigerung der Umsatzerlöse des LHT-Konzerns die sehr positive Entwicklung mit Airline-Kunden außerhalb des Lufthansa Konzerns maßgeblich", sagte Finanzvorstand Dr. Peter Jansen bei der Jahrespressekonferenz des Unternehmens am 13. März in Hamburg. Der Außenumsatzanteil des Lufthansa Technik Konzerns stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozentpunkte auf 61,2 Prozent. Die Umsatzrendite lag bei 8 Prozent gegenüber 7,1 Prozent im Vorjahr.

Zwar habe die Wettbewerbsfähigkeit der Lufthansa Technik mit höherer Arbeitsflexibilität sowie Effizienz- und Produktivitätssteigerungen verbessert werden können, sagte Dr. Jansen weiter, "aber gerade auch wegen der gravierender gewordenen dollarbedingten Wettbewerbsnachteile in Europa brauchen wir in den nächsten Jahren Stückkostensenkungen und Produktivitätsverbesserungen im zweistelligen Prozentbereich in allen Produktionsstätten mit Standortkosten in Euro. Nur mit höchster Qualität, Vermeidung von Fehlerkosten und fortgesetzten Projekten zur Erreichung von Kostensenkungen und mehr Effizienz lassen sich diese Nachteile ausgleichen. Dass dies gelingen kann, haben wir auch 2007 wieder bewiesen."

Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge ist 2007 um 12 Prozent auf 456 gestiegen. Das Erlösvolumen dieser neuen Verträge für die Gesamtlaufzeit erhöhte sich um über 50 Prozent auf knapp 3 Milliarden Euro. Lufthansa Technik arbeitet jetzt mit insgesamt 630 Kunden zusammen und betreut dabei über 1.500 Flugzeuge.

Die finanzielle Situation des Lufthansa Technik Konzerns bezeichnete der Finanzvorstand als unverändert sehr solide. Die Eigenkapitalquote lag Ende 2007 bei 21,9 Prozent und der Verschuldungsgrad bei 25,2 Prozent. Der betriebliche Aufwand nahm im Jahr 2007 vor allem wegen des angestiegenen Materialverbrauchs um 4,5 Prozent zu; dies lag auf dem Niveau des Anstiegs der Umsatzerlöse (+4,6 Prozent). Durch den Anstieg der Mitarbeiterzahl im konsolidierten Konzern um 644 sowie Zuführungen zu den Rückstellungen für Altersteilzeitmodelle nahm der Personalaufwand um 7,6 Prozent zu.

Die Investitionen sind im Jahr 2007 um 83 Millionen auf insgesamt 194 Millionen Euro sehr kräftig gestiegen. Investiert wurde insbesondere in den Kauf zusätzlicher Reservetriebwerke, neue Maschinen und technische Anlagen sowie den Bau der A380-Wartungshalle in Frankfurt und eines Servicegebäudes in Hamburg. Lufthansa Technik investiert in Deutschland auch weiter auf einem hohen Niveau. In das neue Hamburger Überholungszentrum für Triebwerke, für das im Februar 2008 der Grundstein gelegt wurde, werden knapp 50 Millionen Euro investiert. Ebenfalls in Hamburg wird ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum errichtet, für dessen Neubau 10 Millionen Euro veranschlagt sind.

Darüber hinaus investiert die Lufthansa Technik mittelfristig in die Erweiterung der Fahrwerkswerkstätten und der ARC-Reparaturbetriebe (Airframe Related Components) in Hamburg einschließlich notwendiger Bauten, Anlagen und Reservematerialien mehr als 80 Millionen Euro.

Die Belegschaft der konsolidierten 19 Gesellschaften wuchs im Jahresdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Prozent auf 18.733 Mitarbeiter weltweit. In allen direkten und indirekten Beteiligungsgesellschaften beschäftigt die Lufthansa Technik insgesamt mehr als 25.000 Mitarbeiter.

Kundenindividuelle Produkte, Qualität, Innovationsfähigkeit, weltweite Logistikleistungen und prozessbedingte Kostenvorteile sind Stärken von Lufthansa Technik, die ständig weiterentwickelt werden. Deshalb erwartet Lufthansa Technik angesichts des Branchenwachstums und trotz des verschärften Wettbewerbs für das Jahr 2008 weiteres Umsatzwachstum. Für das operative Ergebnis wird leistungsbedingt mit einer leichten Steigerung gerechnet, die jedoch durch die Dollarschwäche beeinflusst werden kann.

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