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medienwoche@IFA: Hype des User-generated Content ist vorbei Internet und Broadcast sind keine Gegensätze mehr

Berlin (ots) - Internet und Broadcast sind keine Gegensätze mehr, sondern das Fernsehen ist bereits ein wichtiger Teil des Internets, so das Fazit der Veranstaltung "Broadcast goes Internet" beim Kongress der Medienwoche am Montagnachmittag. Die attraktivsten Inhalte des Internets, die großen Marken, großen Themen, neue Formate kommen von den klassischen Medien. Der Hype des User-generated Content sei vorbei, qualitativ hochwertige Inhalte und Servicefreundlichkeit werden zunehmend von den Usern gefordert, so das einmütige Urteil der Diskussionsteilnehmer der ansonsten kontroversen Debatte unter Leitung von Hans-Jürgen Jakobs, Chefredakteur sueddeutsche.de.

Gerhard Schaas, Vorstand der Loewe AG und Vorsitzender der Deutschen TV-Plattform, verteidigte die Konzepte der Hybrid-TV-Anbieter, den Fernseher nicht nur als Abspielgerät des Internets zu nutzen, sondern neue hybride Inhalte anzubieten. Die Chance der Hybrid-Fernseher, die auch auf der IFA vorgestellt werden, läge nicht in der Vielfalt, sondern in der Beschränkung, so Schaas.

Christopher Schläffer von der Deutschen Telekom bezeichnet die Vernetzung verschiedener Vertriebswege und Plattformen über das Internetprotokoll als "revolutionär". Das IPTV, in das die Telekom massive investiere, verändere die klassischen Verwertungsketten und ermögliche neue Geschäftsmodelle, bis hin zu einer individualisierten Werbung.

Für Marc Schröder, Geschäftsführer von RTL Interactive, werden ein Livestreaming zum PC und lineares IPTV allein die Mediennutzung nicht revolutionieren. Erst wenn die spezifischen Vorteile der IP-Welt einbezogen werden, wie z.B. Adressierbarkeit und Rückkanalfähigkeit, werden neue Produktwelten geschaffen, die neben dem Medium Fernsehen eine neue Relevanz erreichen können.

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Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) statt.

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