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Digitale Harmonie bei der Medienwoche/New Terms of Trade: Verwertungspartnerschaft zwischen Sendern und Produzenten in Sicht

Berlin/Potsdam (ots) - Sender und Produzenten sind am heutigen Dienstag einen entscheidenden Schritt zu New Terms of Trade bezüglich der Rechte im digitalen Zeitalter vorangekommen. Beim zweiten Kongresstag der Berliner Medienwoche im ICC diskutierten Sendervertreter und Produzenten über die Verwertungsrechte bei digitalen Vertriebswegen wie Internet oder Handy. Sowohl die TV-Sender als auch die Produzenten gehen davon aus, dass für die digitale Welt neue Programme und Konzepte entwickelt werden müssen, die den sich verändernden Bedürfnissen der Zuschauer entsprechen.

Diese Herausforderung, so der Vorstandsvorsitzende der Allianz Deutscher Produzenten-Film & Fernsehen Alexander Thies, sei nur in einer fairen Beziehung zwischen beiden Seiten zu erreichen. Die Gespräche der Produzentenallianz mit den Sendern ließen, laut Thies, erstmalig ein partnerschaftliches Modell möglich erscheinen, demzufolge die Sender weiterhin für die Produzenten die wichtigsten Partner bei der Entwicklung und Produktionen neuer Angebote sein werden. Zugleich wird dabei auf die Notwendigkeit verwiesen, dass die Produzenten an allen Auswertungsstufen finanziell beteiligt sein müssen, um die Erlöse in neue Produkte investieren zu können.

Sowohl Peter Weber, stellvertretender Justitiar des ZDF als auch Jürgen Doetz, Präsident des VPRT zeigten sich überzeugt, dass die laufenden Gespräche zwischen den Produzenten und den Sendern zu einem für beide Seiten zufriedenstellenden Ergebnis führen werden. Bereits heute existieren eine Reihe von Modellen, die den Produzenten eine vollständige oder teilweise Nutzung der digitalen Verwertungsrechte bei Programmen ermöglichen, an denen die TV-Sender finanziell beteiligt sind.

Auch auf dem Podium: Uli Aselmann, Holger Roost-Macias, FFA-Vorstand Peter Dinges und Produzent Oliver Berben.

Zuvor hatte der Staatsminister für Kultur und Medien Bernd Neumann eine endrucksvolle Bilanz des von ihm initiierten Deutschen Filmförderfonds gezogen und kündigte an, dass der DFFF bis zum Jahr 2012 verlängert wird.

Fotos und die vollständige Meldung finden Sie unter www.medienwoche.de.

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Dr. Kathrin Steinbrenner
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