Deutsches Rotes Kreuz

Emnid-Studie: Hilflose Person im Wasser - 55 Prozent der Deutschen können nicht helfen

Berlin (ots) - Zum 125-jährigen Jubiläum der Wasserrettung in Deutschland hat das Deutsche Rote Kreuz in einer repräsentativen Emnid-Studie nachgefragt: Könnten Sie eine leblos im Wasser treibende Person an ein 50 Meter entferntes Ufer retten? 55 Prozent der Deutschen sagen: Nein. Bei Befragten mit niedrigem Bildungsstand ist die Quote noch schlechter: 75 Prozent der Interviewten ohne Berufsausbildung fühlen sich außer Stande, einer ertrinkenden Person zu helfen.

DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters sagt: "Auch wenn 130.000 ehrenamtliche Wasserwachtler des Roten Kreuzes ihr Bestes tun, um überall dort zu sein, wo Menschen im Wasser in Not geraten - wir brauchen noch mehr Menschen, die im Notfall beherzt eingreifen können. In Zeiten, in denen Schwimmunterricht an Schulen ausfällt und Bäder geschlossen werden, könnte die Zahl ausdauernder Schwimmer, die sich eine Wasserrettung zutrauen, weiter sinken."

Die DRK-Wasserwacht sichert bundesweit mit 1.200 Wachstationen Badegewässer aller Art. Sie leistet 50 Prozent aller Wasserrettungs-einsätze in Deutschland - von kleineren Notfällen in Bädern, Seen oder an den Nordseeküsten bis hin zum Katastropheneinsatz bei Hochwasser. Zusätzlich bildet sie jährlich 60.000 Menschen im Schwimmen und Rettungsschwimmen aus.

Beim Festakt zum 125-jährigen Jubiläum am kommenden Samstag in Berlin wird die Wasserwacht eine hubschraubergestützte Wasserrettung aus der Spree vorführen.

Die vollständige Emnid-Studie finden Sie unter www.125-jahre-wasserrettung.drk.de unter dem Stichwort "Aktuelles".

Ansprechpartner DRK-Pressestelle


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