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BERLINER MORGENPOST: Kampf um Werbemillionen
Kommentar von Andreas Abel zu Ausschreibung für Stadtwerbung

Berlin (ots) - Die Straßen der Hauptstadt sind Gold wert. Das gilt insbesondere für Unternehmen, die auf diesen Straßen Werbeflächen vermieten dürfen. Offenbar ist die Stadtentwicklungsverwaltung so weit, eine Ausschreibung auf den Weg bringen zu können. Der Zeitpunkt ist allerdings heikel. Politiker der CDU, aber auch der Grünen und Linken, betrachten das kritisch und beklagen einen Fehlgriff in Sachen politischer Kultur. Die Sozialdemokraten sehen das anders. Zum einen sei Eile geboten, weil Verträge Ende 2017 ausliefen. Zum anderen gehe es ja nur um eine Ausschreibung, es werde noch nichts entschieden. Beide Argumente greifen nicht wirklich. Es wäre weitaus ungünstiger, wenn in einigen Monaten das Verfahren neu aufgerollt werden müsste, weil Grüne und Linke grundsätzliche Bedenken hegen.

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