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BERLINER MORGENPOST: Zu groß für zu viele Probleme - Kommentar von Gilbert Schomaker

Berlin (ots) - Die Hauptstadt landet auf Platz 16 des Bildungsmonitors des Instituts der deutschen Wirtschaft und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Das Analyseergebnis der Forscher muss man aber differenziert betrachten. Sehr wohl werden die Anstrengungen Berlins im Bildungssektor gewürdigt. Bei der Promotionsquote hat Berlin den zweitbesten Wert aller Bundesländer. In der Spitze der Bildung ist Berlin spitze. Aber am unteren Ende?

Vor allem die hohe Quote der Schulabbrecher und derjenigen Jugendlichen, die ihre Berufsausbildung nicht vollenden, bereitet Sorgen. In Berlin gibt es ein strukturelles Problem. Eine Senatorin, die sich um alles in der Bildung kümmern muss, von der Kita bis zur Hochschule, von den überforderten Schülern bis zu den Spitzenforschern, ist mit einem solchen Mega-Ressort überfordert.

Im neuen Senat sollte es wieder eine Schulsenatorin geben, die nachhaltig die Schulprobleme angeht. Das geht nur mit einem kleineren Ressort.

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