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BERLINER MORGENPOST: Staatsanwälte ohne Fortune
Kommentar von Andreas Abel

Berlin (ots) - Die Razzia gegen das Großbordell "Artemis" wurde von vielen Berlinern goutiert. Endlich gehen Polizei und Staatsanwaltschaft mal gegen Auswüchse der Prostitution vor, so meinten sie. Doch der Großeinsatz könnte zu einer peinlichen Schlappe für die Staatsanwaltschaft werden. Von den Vorwürfen scheint nach derzeitigem Sachstand nicht viel übrig zu bleiben. Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) will sich dazu nicht äußern. Richtig ist: Das Verfahren ist noch nicht beendet, der Senator war in die Ermittlungen nicht eingebunden. Dennoch kommt die Entlassung der beiden Hauptverdächtigen mitten im Wahlkampf für ihn zur Unzeit, ebenso wie für Innensenator Frank Henkel. Sie werden sich mit dem Vorwurf auseinandersetzen müssen, die Ermittler hätten einen spektakulären Einsatz gefahren, ohne gute Karten in der Hand zu haben.

Der ganze Kommentar unter http://www.morgenpost.de/meinung/article207966527/Einsatz-im-Grossbordell-Artemis-wirft-Fragen-auf.html

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