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BERLINER MORGENPOST: Nicht das Pendeln fördern
Kommentar von Gilbert Schomaker

Berlin (ots) - Berlin boomt. Auch der Speckgürtel wächst. Aber weiter draußen, 70 bis 100 Kilometer von Berlin entfernt, gibt es Probleme. Dort stehen über 27.000 Wohnungen leer. Dörfer sterben aus. Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen fordert nun Landesmittel, um diese Städte und Dörfer besser anzubinden. Das mag auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, aber es ist vor allem im Sinne der Wohnungsunternehmen auf dem Land. Die Stärke von Städten wie Brandenburg/Havel ist die Nähe zu Berlin - nicht für Arbeitssuchende, sondern für Erholungssuchende. Die Berliner verbringen dort gern ein Wochenende am Wasser oder auf dem Fahrrad. Diese Vorteile müssen die weit entfernten Städte nutzen, um Arbeitsplätze zu schaffen. Wenn man schon Steuermittel investiert, dann für eine lokale Wirtschaftsförderung.

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