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BERLINER MORGENPOST: Krise war vorgestern - Kommentar von Jochim Stoltenberg

Berlin (ots) - Berlins Unternehmen quer durch alle Branchen sind ziemlich zufrieden, die positive Konjunkturstimmung in der Stadt setzt sich fort. Krisenstimmung war vorgestern.

Auch die Beschäftigungslage entwickelt sich positiv. Der "Berliner Jobgenerator" werde in den kommenden Monaten sogar noch zulegen, verspricht der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Jürgen Wittke. Das mag stimmen, hilft aber nicht, die noch immer zweithöchste Arbeitslosenquote im Lande signifikant zu senken.

Berlin hat einen Sockel an Langzeitarbeitslosen, der sich nur schwer abbauen lässt. Weil ein überdurchschnittlicher Teil der Beschäftigungslosen mangelnde Berufserfahrung hat. Fast die Hälfte der Arbeitslosen ist sogar ohne Berufsausbildung. Ihren zusätzlichen Personalbedarf deckt die Wirtschaft deshalb vornehmlich mit Arbeitskräften aus anderen Regionen und Neuberlinern in der wachsenden Stadt.

Dass sich die Unternehmen dennoch über ihre rein wirtschaftlichen Interessen hinaus in der Pflicht sehen, hat die Vollversammlung der IHK eindrucksvoll bewiesen. Statt auch nur einen Teil der erwirtschafteten Überschüsse an die Mitglieder zurückzugeben, beschloss das Gremium, die gesamten 15 Millionen Euro in Bildungs- und Ausbildungsprogramme zu stecken. Das ist beispielgebende gesellschaftliche Mitverantwortung.

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