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BERLINER MORGENPOST: Polizeiliche Auswertung von Handys wirft Frage auf/Ein Kommentar von Andreas Abel

Berlin (ots) - Für den Berliner Justizsenator Thomas Heilmann ist der Fall klar. Ohne Funkzellenabfrage wäre in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe schwerer Verbrechen nicht aufgeklärt worden, sagt er. Deshalb sei sie unverzichtbar. Heilmann möchte die Auswertung von Mobilfunkdaten intensivieren. Er spricht sich sowohl für längere Speicherfristen aus als auch dafür, die Funkzellenabfrage auf Straftaten wie Einbrüche und Autodiebstähle auszuweiten. Die Frage, ob eine Ausweitung notwendig ist, ob sie überhaupt Sinn macht, ist berechtigt. Und muss gestattet sein. Das wichtigste Argument: Bei jeder Funkzellenabfrage werden Tausende Mobilfunkdaten von Menschen erfasst, die mit dem zu untersuchenden Verbrechen nicht das Geringste zu tun haben. Diese Daten werden gesammelt. Viele haben dabei ein komisches Gefühl. Thomas Heilmann und andere glühende Verteidiger der Funkzellenabfrage müssen solche Bedenken ernst nehmen und sich sehr genau überlegen, ob eine Ausweitung tatsächlich dringend geboten ist.

Der vollständige Kommentar unter www.morgenpost.de/205515275

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