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BERLINER MORGENPOST: Berlin kommt im Zeitgeist an/Ein Kommentar von Matthias Wulff

Berlin (ots) - Der Neue beherrscht das Vokabular. Er spricht über die "Corporate Identity" der Staatsoper, er werde auf sein "Künstlernetzwerk" zurückgreifen. Matthias Schulz hat den Jargon des modernen Kulturmanagers verinnerlicht. Mit Jürgen Flimm wird er erst gemeinsam und dann ab dem Frühjahr 2018 die Staatsoper alleinverantwortlich leiten. Und im Nebensatz erwähnte er auch seinen großen Unterschied zu Flimm, als er auf der Pressekonferenz am Mittwoch sagte, er bewundere Flimms "Instinkt".

So passt es zur Zeit, in denen in der Wirtschaft bei Vorgesetzten ein partizipativer Führungsstil vorausgesetzt wird, dass an den Bühnen eine neue Philosophie einzieht. In den kommenden Jahren wird mit Oliver Reese, Chris Dercon und Matthias Schulz der Typus des verständigen, zuhörenden Leiters einziehen.

Der ganze Kommentar im Internet: www.morgenpost.de/142687418

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