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BERLINER MORGENPOST: Ein unheiliger Zweck/Ein Kommentar von Isabell Jürgens

Berlin (ots) - Die angereisten Journalisten aus dem In- und Ausland können kaum fassen, was da auf dem Landschaftsfriedhof Gatow aufgeführt wird. Etwa 30 Personen, die sich als Mitglieder des "Zentrums für Politische Schönheit" bezeichnen, haben an diesem Tag eine Bestattung organisiert, bei der angeblich vor Lampedusa ertrunkene Flüchtlinge in Berlin-Spandau ihre letzte Ruhe finden sollen.

Der mediale Aufruhr gilt nicht dem Schicksal der Toten. Im Fokus des Interesses steht doch in erster Linie die Berliner Künstlergruppe selbst. In Gatow wurde nicht nur die Grenze des guten Geschmacks überschritten, was der für ihren Hang zur Satire bekannten Gruppe durchaus gestattet sei. Hier wurde tatsächlich die Würde der Opfer verletzt. Was das mit "politischer Schönheit" zu tun haben soll, erschließt sich nicht.

Der ganze Kommentar im Internet:www.morgenpost.de/142617560

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