Shell Deutschland Oil GmbH

Bundeskartellamt gibt grünes Licht für Shell & DEA Oil

Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für das Mineralölgeschäft des Gemeinschaftsunternehmens Shell & DEA Oil GmbH, Hamburg, gegeben. Damit entsteht ein neues führendes Unternehmen im deutschen Mineralölmarkt. Es wird die Raffinerien, Logistik, den Vertrieb und das Marketing beider Gesellschaften umfassen. Dr. Josef Waltl, designierter Vorsitzender der Geschäftsführung der Shell & DEA Oil: "Ich freue mich über die Entscheidung des Bundeskartellamtes. Sie ist ein wichtiger Schritt für den Zusammenschluss zweier führender Mineralölgesellschaften in Deutschland, die über hochmoderne, leistungsfähige Raffinerien und über ein erstklassiges Tankstellen- und Mineralölhandelsnetz verfügen. Mit Shell & DEA Oil können wir mit innovativen Produkten und Dienstleistungen für frischen Wind im deutschen Mineralölmarkt sorgen." Während der mehrmonatigen Prüfungsphase hatte das Bundeskartellamt Bedenken zu einzelnen Bereichen des Gemeinschaftsunternehmens geäußert. Um diesen Einwänden zu begegnen, wird das Gemeinschaftsunternehmen im Tankstellengeschäft in Deutschland sein Absatzvolumen um etwa zwei Millionen Tonnen reduzieren. Dies entspricht einer Verringerung des Marktanteils auf rund 20 Prozent. Dazu ist die Veräußerung von Tankstellen notwendig, die für Kunden mit so geringen Folgen wie möglich verbunden sein soll. Mittelständischen Käufern der Tankstellen wird das Gemeinschaftsunternehmen die langfristig gesicherte Versorgung der Tankstellen mit Kraftstoffen anbieten. Zusätzlich hat sich Shell & DEA Oil bereit erklärt, Dritten langfristig Produkte aus Lägern entlang der Rhein-Main-Rohrleitung (RMR) bereitzustellen. Diese Zusage umfasst ein jährliches Volumen von 1,3 Millionen Kubikmetern. Die Bedenken des Kartellamtes zum Geschäft mit Kerosin am Flughafen Frankfurt/Main werden ausgeräumt, indem ein weiterer Marktteilnehmer Zugang zur Versorgungsinfrastruktur und damit zur Belieferung von Kunden am Frankfurter Flughafen erhält. Die Genehmigung des Petrochemiegeschäfts liegt bei der Europäischen Kommission. Shell und DEA sind zuversichtlich, dass sie auch hier in Kürze eine Zustimmung erhalten. Die operationelle Zusammenarbeit von Shell und DEA beginnt sofort nach Genehmigung des Petrochemiegeschäfts durch die Europäische Kommission. ots Originaltext: Deutsche Shell GmbH Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Kontakt: Deutsche Shell GmbH Rainer Winzenried Tel. 040 / 6324-5650 Fax 040 / 6324-5652 RWE-DEA Aktiengesellschaft für Mineraloel und Chemie Harald Graeser Tel. 040 / 6375-2511 Fax 040 / 6375-3162 Original-Content von: Shell Deutschland Oil GmbH, übermittelt durch news aktuell

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