Shell Deutschland Oil GmbH

Zukunftstechnik aus dem Ruhrgebiet
Bundeskanzler Schröder besichtigt neue Shell Solarzellenfabrik

    Hamburg (ots) - Bundeskanzler Gerhard Schröder besichtigt am
heutigen Montag zusammen mit dem Ministerpräsidenten von
Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Clement, die neue Shell
Solarzellenfabrik in Gelsenkirchen. Die Solarfabrik, die im November
1999 eingeweiht wurde, ist die modernste und zugleich eine der
größten Anlagen ihrer Art. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf
über 50 Millionen Mark. Das Projekt wurde gefördert vom Bund und dem
Land Nordrhein-Westfalen. Treibende Kraft für die Zusammenarbeit
zwischen der Landesregierung und Shell Solar ist die Landesinitative
für Zukunftsenergien NRW, Düsseldorf. Die Solarzellenfabrik ist Teil
des Geschäftsbereichs für Erneuerbare Energien der Royal Dutch/Shell
Gruppe. In diesem Geschäftsbereich hat das Unternehmen seine
Aktivitäten auf den Gebieten Solarenergie, Biomasse, Windenergie und
Forstwirtschaft zusammengefasst.
    
    Auf ihrem Rundgang durch die Fabrik erhalten Bundeskanzler
Schröder und Ministerpräsident Clement einen Einblick in die
neuartige Produktionstechnologie der Shell Solarzellenfabrikation.
Seit der Inbetriebnahme kommt dort eine vollautomatische
Produktionslinie zum Einsatz, die jährlich etwa fünf Millionen
Solarzellen mit einer Leistung von zehn Megawatt (MW) erzeugen kann.
Das entspricht dem Strombedarf von etwa 3.000 Haushalten pro Jahr. In
der Endausbaustufe, nach Installation einer zweiten Produktionslinie,
sollen rund 13 Millionen multikristalline Zellen mit einer Leistung
von 25 Megawatt jährlich hergestellt und weltweit vermarktet werden.
25 Megawatt reichen aus, um etwa 7000 Vier-Personen-Haushalte
vollständig mit Strom zu versorgen. Shell hat sich für einen
stufenweisen Ausbau der Kapazitäten entschieden, um weitere
Fortschritte in der Fertigungstechnologie nutzen zu können.
    
    Das Shell Werk in Gelsenkirchen schafft insgesamt mehrere hundert
neue Arbeitsplätze, viele davon in vor- und nachgelagerten
Produktionsstufen. In der Fabrik selbst entstehen in der
Endausbaustufe etwa 45 Arbeitsplätze. Das entscheidende
Wachstumspotenzial für die Solarenergie sieht Professor Dr. Fritz
Vahrenholt, im Vorstand der Deutschen Shell zuständig für den Bereich
Erneuerbare Energien, vor allem auf dem Weltmarkt: "Der
Energieverbrauch wird sich aufgrund des globalen
Bevölkerungswachstums und des Nachholbedarfes der Entwicklungs- und
Schwellenländer bis zum Jahr 2050 mindestens verdoppeln. Dem Anstieg
der damit verbundenen CO2-Emissionen entgegenzuwirken und
gleichzeitig ausreichend Energie als Voraussetzung für
wirtschaftliches Wachstum bereitzustellen, wird daher zur zentralen
Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Hieraus erwachsen einzigartige
Marktchancen für die Solarenergie."
    
    Das Vertriebsprogramm von Shell umfasst Standard-Solaranlagen für
private Haushalte sowie Industrieanlagen einschließlich fassaden-
bzw. gebäudeintegrierter Anlagen. Diese können entweder als
sogenannte Inselsysteme betrieben oder an das öffentliche Netz
angeschlossen werden. Karen de Segundo, Präsidentin von Shell
International Renewables, London: "Die Royal Dutch/Shell Gruppe
arbeitet schon heute an der Lösung der Probleme von morgen, um einen
Beitrag zu einer gesicherten und klimaschonenden Energieversorgung
der Menschen in aller Welt zu leisten."
    
ots Originaltext: Deutsche Shell AG
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