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Werder Bremen-Presseservice: Abrissarbeiten in der Ostkurve sind abgeschlossen

Bremen (ots) - Die Abrissarbeiten an der Ostkurve des Weser-Stadions sind abgeschlossen. Damit wurde in diesen Tagen der erste große Abschnitt der Umgestaltung der Ostkurve bewältigt. "Wir sind bei diesem Projekt damit auf den Tag genau im Plan", freute sich Wilfried Rehling, Projektleiter der Bremer Weser-Stadion GmbH.

Nach dem letzten Bundesligaspiel gegen den Hamburger SV wurden die Büros, Restaurantbereiche und Fantribünen der Ostkurve geräumt und entkernt. Provisorische Unterbringungen für das Leistungszentrum und das Internat wurden eingerichtet. Ein großer Teil der Ostkurven-Möbel wurde entsorgt, die Sitzschalen auf den Rängen zur Wiederverwendung eingelagert und ganz viel Bauschutt abgefahren. "Was dort in diesen dreieinhalb Wochen geleistet wurde, ist enorm. Die 40 Mitarbeiter der Berliner Abrissfirma haben da in einem 7-Tage-Mehrschichtsystem ganze Arbeit geleistet", lobt Rehling, der sich auch freut, dass alles sicher abgelaufen ist. "Es gab keine groben Fehler, keine Verletzten. Das kann man bei einem solchen Projekt auch mal sagen."

Zeit zum Durchschnaufen blieb jedoch nicht. Bereits parallel zu den letzten Abrissarbeiten begannen die ersten Neubau-Vorbereitungen. Schon seit Anfang Juni laufen die Bohrungen für die Pfahlgründung. Auf 600 Pfählen wird die neugebaute Ostkurve künftig ihr Gewicht stützen. "Damit sollen einerseits die enormen Lasten abgefangen werden, andererseits das Gebäude vor dem Aufschwemmen bei Hochwasser geschützt sein", erklärt Rehling, der seit dieser Woche auch die ersten Erdarbeiten für das Fundament überwachen muss. "Die ersten sichtbaren Arbeiten, die ersten Solen und Wände der neuen Ostkurve erwarte ich ab Ende Juni", kündigte Rehling an.

"Die Arbeiten müssen unter einem unglaublichen Zeitdruck durchgeführt werden. Der Erfolg der Werder-Profis mit dem Erreichen von Platz drei und den damit verbundenen Champions-League-Qualifikationsspielen haben uns noch einmal ein paar Tage geraubt. Werder hatte extra ein Auswärtsspiel zum Saisonstart beantragt, jetzt ist aber klar, dass die vor dem zweiten Spieltag stattfindenden Qualispiele den Termin vorgeben. Wir hoffen, dass wenigstens erst das Rückspiel im Weser-Stadion ausgetragen wird. Das würde uns eine wichtige Woche mehr Zeit geben."

Gespielt wird die Champions-League-Qualifikation aber auf jeden Fall im Weser-Stadion. Bei einem Hinspiel in Bremen stünden jedoch noch keine Möglichkeiten in der Ostkurve zur Verfügung, die Fans unterzubringen. Eine Woche später könnte der Stehplatzbereich des Unterrangs freigegeben werden. "Allerdings müssten sich die Zuschauer dann noch auf provisorische Kioske und sanitäre Anlagen einstellen", so Rehling.

Im Inneren der Ostkurve muss Mitte August der gesamte Kabinentrakt fertig gestellt sein. Das wird die größte Herausforderung für alle Beteiligten. Für den Spielbetrieb muss zu diesem Zeitpunkt nicht nur Heim- und Gästekabine, sondern auch der Medizin- und Medienbereich nutzbar sein. Dafür arbeiten nach dem Abriss täglich zwischen 60 und 70 Bauarbeiter in einem Zweischicht-System. Die Zeit läuft.

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