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Werder Bremen-Presseservice: Mertesacker: Positiver Grundtenor zum "guten Aufgalopp"

    Bremen (ots) - Er dirigierte seine Vorderleute im Trainingsspiel, grätschte, gewann die Zweikämpfe und leitete gewohnt sicher Angriffe aus der Defensivreihe heraus ein. Per Mertesacker absolvierte am Montagnachmittag endlich sein erstes Mannschaftstraining nach langer Abwesenheit. "Alles ist absolut glatt gelaufen, ich hatte keine Probleme. Das Gefühl für den Ball war sofort wieder da, so etwas geht nicht verloren. Und filigrane Sachen brauche ich eh nicht für mein Spiel", bilanzierte der Nationalspieler später und konnte hinter sein Mitwirken zufrieden die Überschrift setzen: "Ein guter Anfang."

    Cheftrainer Thomas Schaaf schloss sich dem durchweg positiven Grundtenor an. "Per hat heute einen guten Aufgalopp gehabt." Auf den behutsam geplanten Wiedereinstieg hatte sich der Innenverteidiger dementsprechend intensiv vorbereitet. "Es steht immer ein großes Fragezeichen hinter dem richtigen Zeitpunkt einer Rückkehr ins Training, aber das haben wir gut gemacht. Ich konnte mich in Ruhe darauf vorbereiten und nun hat sich mit diesem Befreiungsschlag nach so langer Zeit die ganze Aufbauarbeit gelohnt."

    Im Juli, nur einen Tag nach der Rückkehr aus dem EM-Urlaub, verdrehte sich der 23-Jährige das linke Knie und musste am Meniskus operiert werden. Es folgten lange Wochen voller Schweiß beim DFB-Physiotherapeuten Klaus Eder in dessen Rehaklinik im bayrischen Donaustauf, anschließend beim Feinschliff für die richtige Trainingsbelastung in Bremen. "Ich habe viel im Grundlagenbereich getan, jetzt müssen noch einige kleine Bewegungen adaptiert werden", sagte Mertesacker. Schmunzelnd musste er zugeben: "Natürlich hat heute auch noch ein bisschen der Sauerstoff gefehlt, aber das kann ich zügig aufholen." Womöglich bereits bis zum anstehenden Heimspiel gegen Energie Cottbus? "Abwarten", besänftigte der Vize-Europameister etwaige vorauseilende Euphorie, "ich bin kein Freund von voreiligen Entscheidungen. Wir sehen jetzt zu, dass weiter nichts passiert. Donnerstag, Freitag und Samstag sind dann die 'magischen' Tage."

    Zumindest besteht eine reelle Hoffnung auf seine Saison-Premiere, wobei Thomas Schaaf - wie Mertesacker auch - überhasteten Schnellschüssen einen Riegel vorschiebt. "Erstmal müssen wir schauen, ob das Knie alles toleriert, oder ob er doch noch etwas langsamer machen muss", so der 47-Jährige.

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