Rewe Group

Geschäftsjahr 2009: REWE Group steigert Umsatz auf fast 51 Milliarden Euro
Gestärkte Position im Wettbewerb durch organisches Wachstum und Akquisitionen

Köln (ots) -

Umsatzschwelle von 50 Mrd. Euro erstmals überschritten 
- Gesamtaußenumsatz in Deutschland wächst um 3,4 % auf 34,9 Mrd. 
  Euro 
- Umsatz im Ausland steigt um 1,1 % auf 16 Mrd. Euro 
- Umsatz des selbständigen Einzelhandels in Deutschland wächst um 
  3,8 % auf über 8,4 Mrd. Euro 
- Mitarbeiterzahl steigt um 2,1 % auf 326.000 
- Anzahl der Beschäftigten steigt allein in Deutschland um über 
  7.800 
- REWE-Konzern wächst um 5,7 % auf 37,7 Mrd. Euro 
- REWE und toom Verbrauchermarkt-Filialen wachsen um 5,9 % auf 
  13,6 Mrd. Euro 
- PENNY in Deutschland mit Umsatzplus von 9,7 % auf rund 7 Mrd. 
  Euro 
- Fachmärkte (ProMarkt, toom Baumarkt, B1) legen um 2 % auf 2,4 
  Mrd. Euro zu 
- Umsatzerlöse der Touristik der REWE Group steigen um 3,1 % auf 
  2,8 Mrd. Euro 

Trotz eines herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfelds steigerte die REWE Group 2009 ihren Gesamtaußenumsatz um 2,7 Prozent auf den neuen Höchststand von 50,9 Mrd. Euro.

Auf dem unvermindert hart umkämpften deutschen Markt wuchs die Unternehmensgruppe dynamisch und legte beim Gesamtaußenumsatz um 3,4 Prozent auf 34,9 Mrd. Euro zu. Obwohl die osteuropäischen Volkswirtschaften besonders von der Wirtschaftskrise betroffen waren, steigerte die REWE Group ihren Gesamtaußenumsatz im Ausland um 1,1 Prozent auf 16 Mrd. Euro.

"Die REWE Group ist gestärkt aus dem auch für den Handel schwierigen Jahr 2009 hervorgegangen. Unsere mutigen Entscheidungen und weitsichtigen Akquisitionen zahlen sich aus. Das Unternehmen hat sich in allen relevanten Kennziffern positiv entwickelt", sagte Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender der REWE Group, auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Köln.

Die Anzahl der belieferten Märkte in Europa wuchs um 731 (5 Prozent) auf europaweit 15.445, in Deutschland wurde das Vertriebsnetz um 5,7 Prozent auf 10.893 Märkte verdichtet. Die Anzahl der Märkte im Ausland stieg auf 4.552 (3,2 Prozent).

Der selbständige Einzelhandel der genossenschaftlichen REWE Group verzeichnete in Deutschland und Österreich ein Umsatzplus von 5,4 Prozent auf 8,8 Mrd. Euro. Auf dem deutschen Markt behauptete sich der selbständige Einzelhandel mit einem Umsatzplus von 3,8 Prozent auf 8,4 Mrd. Euro.

Insgesamt waren im vergangenen Jahr 326.000 Mitarbeiter und damit 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr bei der REWE Group europaweit beschäftigt. In Deutschland wuchs die Mitarbeiteranzahl um 3,7 Prozent oder 7.800 Beschäftigte auf 219.000. Außerhalb Deutschlands arbeiteten insgesamt 107.000 Mitarbeiter für die REWE Group. Damit gehört der Handels- und Touristik-Konzern nach wie vor zu den bedeutendsten Arbeitgebern Europas. Auch die Nachwuchsförderung spielt bei der REWE Group eine herausragende Rolle. Insgesamt bildeten die Unternehmen und Vertriebslinien der REWE Group in Deutschland im vergangenen Jahr 7.300 Auszubildende aus, rund 500 mehr als im Vorjahr.

Der REWE-Konzern - ohne Berücksichtigung der At-Equity-Gesellschaften, Beteiligungen und des selbständigen Einzelhandels - verzeichnete 2009 ein Umsatzplus von 5,7 Prozent auf 37,7 Mrd. Euro. Das EBITA stieg auf 819 Mio. Euro. Das entspricht einem Plus von 4,7 Prozent. Bedingt durch die Abgabe von B2B-Aktivitäten in das Joint Venture transGourmet sowie durch verstärkte Aufwendungen in die Modernisierung des Vertriebsnetzes verringerte sich der Cashflow um 26,1 Prozent auf 978 Mio. Euro.

"Die zurückliegenden Monate bestätigen, dass unsere konservative Finanzstrategie richtig war. Die Unternehmensgruppe verfügt über entsprechend finanzielle Spielräume und ist somit gut für die Zukunft gerüstet", erklärte Finanz- und Touristikvorstand Norbert Fiebig.

Die im Jahr 2008 investierten 3,2 Mrd. Euro waren maßgeblich geprägt von erfolgreichen Akquisitionen der Plus- (Tschechien), extra- und ADEG-Märkte (Österreich). Dies erklärt den Rückgang der Investitionen im Jahr 2009 um 44,2 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro.

Geschäftsfeld "Discount"

Die 3.588 PENNY-Filialen in Deutschland, Tschechien, Italien, Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien steigerten ihren Umsatz um 8,1 Prozent auf 10,3 Mrd. Euro. Noch dynamischer entwickelte sich PENNY in Deutschland. Die 2.385 Filialen erwirtschafteten ein Umsatzplus von 9,7 Prozent auf rund 7 Mrd. Euro. Gründe dafür sind Investitionen in neue Produkte, Konzepte, Werbung, Expansion und Mitarbeiter. Hervorzuheben ist international der Start im November 2009 in Bulgarien mit neuem 28.000 Quadratmeter großen Zentrallager und ersten 26 Filialen. Bulgarien ist damit der sechste Auslandsmarkt von PENNY und setzt die erfolgreiche Auslandsexpansion von PENNY konsequent fort.

Geschäftsfeld "Vollsortiment National"

Der Lebensmittelhandel in Deutschland ging 2009 nominal um 1,8 Prozent zurück. Umso erfreulicher ist die Entwicklung des Geschäftsfelds "Vollsortiment National" (REWE, toom). Mit einem Umsatzplus von 5,9 Prozent auf 13,6 Mrd. Euro war es auch 2009 wieder das stärkste Geschäftsfeld der REWE Group. Die Anzahl der konzerneigenen Filialen stieg organisch auf 1.804 Standorte (1,1 Prozent).

Geschäftsfeld "Vollsortiment International"

Die Aktivitäten der REWE Group in Österreich, Italien, Kroatien, Tschechien, der Slowakei, Russland, Rumänien, der Ukraine und Bulgarien sind in der REWE International AG zusammengefasst. Die 2.451 Filialen (+0,3 Prozent) erzielten einen Umsatz von 8,9 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus von 4,2 Prozent. Die 1.117 (+0,5 Prozent) österreichischen BILLA- und MERKUR-Märkte steigerten ihren Umsatz um 4,4 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro. Mit einem Plus von 5,9 Prozent erzielten die 568 BIPA-Filialen in Österreich (+2,0 Prozent) einen Umsatz von 576 Mio. Euro. In Bulgarien, der Slowakei und Tschechien ist die REWE Group im Supermarkt-Segment unverändert führend.

Geschäftsfeld "Fachmarkt National"

Die 392 Fachmärkte (+2,3 Prozent) der REWE Group (toom Baumarkt, B1-Baumarkt, Klee und ProMarkt) haben ihren Umsatz 2009 um 2,0 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro gesteigert. Bei toom Baumarkt führten günstige Witterungsverhältnisse, die Stärkung der Marke toom sowie hohe Investitionen in das Filialnetz zu einer Umsatzsteigerung von 1,9 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro, flächenbereinigt ergibt sich ein Plus von 2,6 Prozent.

2009 legte ProMarkt mit seinen deutschlandweit 69 Filialen (+11) beim Umsatz um 2,4 Prozent auf über 550 Millionen Euro zu. Richtungweisend war im vergangenen Jahr die Akquisition der Berliner ProMarkt Handels GmbH sowie des Online-Elektronikfachmarktes "myby.de".

Geschäftsfeld "B2B"

Das 2009 gegründete Joint Venture transGourmet Holding S.E. mit den Partnern Coop in der Schweiz und der REWE Group erzielte einen Umsatz von 5,8 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2008 (6,2 Milliarden Euro) entspricht das einem Rückgang von 6,2 Prozent. Dies ist in erster Linie auf die wirtschaftliche Entwicklung in Osteuropa sowie negative Währungseffekte zurückzuführen. Die transGourmet Holding S.E. ist unverändert die Nummer 2 im Abhol- und Belieferungsgroßhandel in Europa.

Geschäftsfeld "Touristik"

Trotz der allgemeinen Wirtschaftskrise konnte die Touristik der REWE Group im Jahr 2009 ihre Umsatzerlöse um 3,1 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro steigern und ihre Marktführerschaft im deutschen und österreichischen Veranstaltermarkt ausbauen. Während die Reiseveranstalter ihre Umsatzerlöse um 4 Prozent steigern konnten, war der Reisevertrieb mit einem Umsatzrückgang von 10,3 Prozent besonders von der wirtschaftlichen Gesamtlage betroffen und lag damit im Durchschnitt der Marktentwicklung. Der für den Marktvergleich relevante fakturierte Umsatz der gesamten Touristiksparte der REWE Group lag bei 4,2 Mrd. Euro.

Ausblick 2010

Die REWE Group ist erfolgreich in das Jahr 2010 gestartet. Der Umsatz des REWE-Konzerns liegt mit 8,9 Mrd. Euro im 1. Quartal 2010 um 3,4 Prozent über dem Vorjahreswert. "Trotz aller Unwägbarkeiten blickt die REWE Group verhalten optimistisch auf die zweite Jahreshälfte. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit unserer konsequenten Kundenorientierung und den leistungsfähigen Konzepten unserer Supermärkte und Discounter auch 2010 erfolgreich gestalten", so Caparros.

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