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Daniel Biasini kämpft für das Ansehen seiner Romy Schneider - Offener Brief in HÖRZU

    Hamburg (ots) - Hamburg - In einem offenen Brief an das deutsche Publikum greift Romy Schneiders zweiter Ehemann Daniel Biasini speziell die deutschen Medien scharf an. Er wirft ihnen vor, ein einseitiges, tragisches Bild seiner damaligen Frau zu entwerfen. Sie sei - im Gegenteil - eine Frau gewesen, die mit Leidenschaft lebte. "Ich habe ihr Leichtigkeit gegeben. Und sie mir das Glück, eine Familie zu haben", sagt er im Exklusiv-Interview mit HÖRZU.

    Daniel Biasini war von 1975 bis 1981 mit Romy Schneider verheiratet. Sie starb 1982. Am 23. September dieses Jahres wäre sie 70 Jahre alt geworden.

    Hier Auszüge aus dem offenen Brief von Daniel Biasini aus der in dieser Woche erscheinenden HÖRZU:

    "Es ist zutiefst bedauerlich, welches Bild deutsche Medien noch heute, 26 Jahre nach ihrem Tod, von Romy Schneider zeichnen: eine verzerrte Karikatur, Romy, die schwache Frau. Autoren wie der Drehbuchschreiber Benedikt Röskau oder Pseudo-Schriftsteller Michael Jürgs machen Geld damit, Romy als Marionette darzustellen, die sich jedem vermeintlich Stärkeren unterwarf, nur Enttäuschungen und Niederlagen erlebte. Sie unterschlagen mit voller Absicht jene Kämpfe, die sie gewonnen hat. Vor allem ihren wichtigsten: den um ihre persönliche Freiheit. Romy wollte eine freie Frau sein. Frei von Vorurteilen und enger Etikette. Sie wollte sich von nichts und niemandem einschränken lassen.

    Sie war mehr als schön. Sie strahlte eine große Leidenschaft für das Leben aus. Die Welt lag ihr zu Füßen - und sie wollte mit offenen Armen allen alles zurückgeben. Wir erlebten gemeinsame Jahre voller Zärtlichkeit, wollten einfach nur den Kindern beim Großwerden zusehen. Doch das Schicksal wollte es anders ... Ich habe eine ganz andere Frau gekannt. Und genau so will ich Romy im Gedächtnis bewahren - voller Bewunderung, voller Respekt."

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