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Robert Atzorn spricht über seinen Alkoholismus

Hamburg (ots) - Hamburg - In einem Interview mit HÖRZU redet Robert Atzorn Klartext über sein Leben als - inzwischen trockener - Alkoholiker. "Ja, ich habe eine Sucht-struktur", gesteht der Schauspieler. Und: "Wenn ich vor Jahren nicht die Kurve gekriegt hätte, wäre ich als Alkoholiker an irgendeinem Provinztheater versumpft." In dem ARD-Film "Mein Mann, der Trinker" (Ausstrahlung am 3. September) spielt Atzorn einen kultivierten Professor, der seine Lebenslügen im Rotwein versenkt. HÖRZU sagte er, was dieser Film mit ihm selbst zu tun hat: Trinktouren als junger Musiker und Schauspieler bescherten ihm schon früh schlimmste Blut-werte und einen Leberschaden. Doch Atzorn zog die Notbremse. Wichtigste Helferin: seine Frau Angelika Hartung, die er am Theater kennenlernte. "Sie hat mir klargemacht, dass man nicht grundlos trinkt und in der Menge schon mal gar nicht. Letztlich war mein Bedürfnis nach Heilung groß, und über diesen Weg hat sie mich auch gekriegt." Atzorn spricht auch darüber, was auf seiner Seele lag: "Ich hatte Autoritäts¬ängste, weil mein Vater so streng war. Und ich war es von zu Hause gewohnt, dass Alkohol als Problemlöser eingesetzt wurde." Hamburg, 21. August 2008 Die Meldung ist unter Quellenangabe HÖRZU sofort frei Pressekontakt: Redaktion HÖRZU Angela Meyer-Barg Tel.: +49 (40) 347 22603 amb@hoerzu.de Original-Content von: HÖRZU, übermittelt durch news aktuell

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